Neuwahlen im Vorstand des Hospiz- und Palliativvereins Landsberg

Mit einer Corona-bedingten Verspätung von einem halben Jahr fand am Montag, dem 21. September, in der Wandelhalle des Sportzentrums die Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstands des Hospiz- und Palliativvereins Landsberg am Lech e.V. statt. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln nahmen 41 Mitglieder, darunter auch viele Hospizbegleiter*innen, teil. In einer Schweigeminute wurde der Verstorbenen gedacht, die von den Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr begleitet worden waren.

Der 1. Vorsitzende, Erich Püttner, erläuterte die infolge der Pandemie äußerst schwierige Situation für den Verein. Es mussten nicht nur alle laufenden Begleitungen im Frühjahr eingestellt werden, auch Schulungsmaßnahmen und Fortbildungen konnten nicht in gewohnter Weise fortgeführt werden. Die finanziellen Auswirkungen sind noch nicht absehbar, der Verein hat vorübergehend mit Kurzarbeit und Personalverringerung auf die veränderte Lage reagiert.

Die Berichte für das Jahr 2019 waren durchweg positiv. In rund 2000 Stunden waren über 140 Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet worden. Die Angebote für Trauergespräche und Beratungen zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht wurden zahlreich angenommen

Die in geheimer Wahl abgehaltene Vorstandswahl ergab folgende Ergebnisse: In seinem Amt bestätigt wurde als 1. Vorsitzender Erich Püttner. Zum neuen 2. Vorsitzenden wurde Emanuel Zehetbauer gewählt, der dem langjährigen Vorstandsmitglied Gerd Plotz nachfolgt. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Christine Schwarzelmüller als Kassierin und Carmen Kraus als Schriftführerin sowie die Beisitzer Josef Binswanger und Roswitha Schmidbaur.