16 neue Ehrenamtliche zur Hospizbegleitung qualifiziert

Nach einer einjährigen Ausbildung haben 16 Ehrenamtliche am 5. Dezember 2025 im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt ihre Zertifikate erhalten und sind damit in den Dienst unseres Hospiz- und Palliativvereins aufgenommen worden.
Das Foyer des Landratsamtes war gut gefüllt, als die stellvertretende Landrätin, Frau Margit Horner-Spindler, den 16 neuen Hospizbegleiter:innen ihre Urkunde und ein kleines Geschenk überreichte. Die 10 intensiven Wochenenden – so kann man es spüren – haben diesen Kurs zu einer engen und vertrauten Gruppe zusammenwachsen lassen.
Zusammen mit Familienangehörigen und altgedienten Begleiterinnen und Begleitern wurden die nun einsatzbereiten Ehrenamtlichen in den großen Kreis derer aufgenommen, die zukünftig alten, auch schwerkranken Menschen ihre Anwesenheit, ihr Ohr und ihre liebende Aufmerksamkeit schenken werden.
„Dieser Moment ist ein besonderer, denn mit euch treten Menschen in unsere Gemeinschaft ein, die bereit sind, anderen in einer der sensibelsten und bedeutendsten Lebensphasen beizustehen“, so Emanuel Zehetbauer, Vorstand des HPV. „Eure Entscheidung, sich auf diesen Weg zu begeben, ist alles andere als selbstverständlich. Ihr schenkt Zeit, Mitgefühl und Menschlichkeit – Werte, die in unserer heutigen Welt kostbarer denn je sind.“
Denn Hospizarbeit bedeutet: präsent sein, aushalten, zuhören und Hoffnung dorthin bringen, wo Worte manchmal fehlen.
Mit der Entscheidung für ein solch herausforderndes Ehrenamt und einem nicht alltäglichen Engagement tragen alle hospizlich Begleitenden unseres Vereins dazu bei, dass Menschen am Ende ihres Lebens nicht allein sind, sondern begleitet, gesehen und gewürdigt werden.
Emanuel Zehetbauer
Foto: Petra Mayer