Hospizbegleitung

Wie entsteht eine Begleitung?

Illustration für HospizbegleitungWenn Sie eine Begleitung wünschen, melden Sie sich telefonisch bei uns im Büro. Sollte es nicht  besetzt sein, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeanworter, er wird regelmäßig abgehört.

Eine unserer Koordinatorinnen wird Sie zum gewünschten Termin besuchen und mit Ihnen einen Vorstellungstermin mit dem/der HospizbegleiterIn vereinbaren. Der/die PatientIn oder die Angehörigen entscheiden dann zusammen über den Beginn der Begleitung und Ihre Wünsche diesbezüglich. Unsere HospizbegleiterInnen sind für  diesen Dienst gut ausgebildet und erhalten regelmäßige Fortbildungen.  Die zuständige Koordinatorin bleibt während der gesamten Zeit der Begleitung Ihre kompetente Ansprechpartnerin.

Begleitungen finden statt zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus.

Alle HospizbegleiterInnen unterliegen der Schweigepflicht. Der Hospizdienst ist ehrenamtlich und kostenfrei. Über eine Spende freuen wir uns.

Was leisten HospizbegleiterInnen für die Patienten?

  •  mitmenschliche Zuwendung und Beistand geben
  •  zuhören, schweigen
  •  vorlesen, Musik hören
  •  Stille aushalten
  •  trösten
  •  Trinken / Essen eingeben nach Absprache
  •  Mundpflege
  •  Beratung über nützliche oder die Umstände erleichternde Hilfsmittel
  •  Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit Schmerztherapeuten, z. B. mit dem ambulanten Palliativ-     Beratungsdienst oder bei der Vermittlung eines ambulanten Pflegedienstes zusammen mit der  Koordinatorin
  •  Unterstützung bei der Regelung der letzten Dinge
  •  Beistand beim bevorstehenden Abschied
  •  evtl. Trauerbegleitung für die Angehörigen
  • stundenweise Entlastung der Angehörigen

HospizbegleiterInnen ersetzen keinen Pflegedienst, dürfen keine Medikamente verabreichen oder andere medizinische oder pflegerische Tätigkeiten übernehmen.